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Augmented Reality im Browser

Da bereits die letzte Smartphone Generation Augmented Reality fähig ist, lässt sich Google die Chance nicht nehmen und arbeitet an einem Web-App Prototyp, welcher 3D-Objekte über den Browser in die reale Welt platzieren kann. Ihre Tech-Demo mit dem Namen «Article» ist für die Öffentlichkeit bereits unter https://google-ar.github.io/WebAR-Article/public/ zugänglich. Aufrufbar ist Article natürlich auch auf dem Desktop, doch wirklich Spass macht’s erst auf dem Mobile.

Für Wissbegierige hat das Ganze jedoch noch einen kleinen Dämpfer: Der Standardbrowser von iOS und Android ist noch nicht soweit – ein experimenteller AR-Browser von Google muss her. Dieser Browser nennt sich «WebARonARCore» für Android oder «WebARonARKit» für iOS, welcher zuerst von Github heruntergeladen und im Falle von iOS zuerst noch den Build-Prozess durchlaufen muss. User können nach erfolgter Installation des Browsers über den AR-Button, 3D Modelle frei in ihrer realen Welt platzieren und begutachten.

Das Konzept hinter dem Prototypen, sowie jenes des experimentellen Browsers, sind nicht nur für Entwickler sondern auch für unsere Partner und Kunden interessant: Beispielsweise kann ein Webshop seine Produkte in die Wohnzimmer des Users platzieren, ohne dabei auf eine Extra-App angewiesen zu sein.

Weitere Infos und ein Blick unter die Haube gibt es auf dem Google AR and VR Blog.

Googles Antwort auf das ARKit

Nachdem Apple Ende 2017 den Einstieg in den Augmented Reality (AR) Markt geschafft hat, macht Google nun auch sein Mobile Betriebssystem Android AR fähig. Mit der Google Glass und dem Project Tango hat der IT Riese bereits erste Gehversuche mit AR gemacht – jedoch ohne spürbarem Erfolg. Die User wollten wohl keine speziellen Geräte dafür kaufen. Googles neue Plattform ARCore läuft bereits auf 13 Smartphones und scheint somit punkto Endgerät Support marktreifer zu sein. Zu den fähigen Geräten gehören die Pixel Phones vom eigenen Haus: Pixel, Pixel XL, Pixel 2 und Pixel 2 XL; das Samsung Galaxy S8, S8+, Note8, S7 und S7 edge; das LG V30 und V30+ sowie das ASUS Zenfone AR und das OnePlus 5. Mittels der Fusion von Kameradaten mit den Daten des Bewegungssensors können virtuelle Gegenständen in den realen Raum platziert werden. Im Unterschied zu Apples AR Plattform können nicht nur horizontale Flächen, sondern auch Wände im Raum digital erkannt werden. Ein klarer Vorteil und somit eine gelungene Antwort von Google. Apple scheint aber momentan noch einen Schritt voraus zu sein, denn bereits hunderte von Apps nutzen die ARKit Schnittstellen. Auch wurde zwischenzeitlich eine neue Betaversion (ARKit 1.5) vorgestellt, mit welcher man auch Wände und unregelmässige Oberflächen erkennen kann. Der Schlagabtausch bleibt also spannend.

 

Augmented Reality App by bitforge

Augmented Reality (AR) verändert die Art und Weise wie wir Informationen untereinander austauschen. Die Technologie, welche hinter AR ist, steckt noch in den Kinderschuhen, der Begriff spätestens seit Pokemon Go jedoch in aller Munde. Neben Aufklärungsarbeit im Markt muss auch viel Forschung auf technischer Seite betrieben werden. Es gilt dabei stets herauszufinden was möglich ist und was nicht. Mit dem Apple AR Kit, welches Ende 2017 auf den Markt kam, können wir uns einer guten Grundlage bedienen, um AR im Massenmarkt zu testen – es entsteht Droppar.io.

Droppar.io bringt digitale 3D Modelle einfach und schnell in die reale Welt. In 3 einfachen Schritten kann der User ein 3D Modell auf droppar.io rauf und auf ein AR fähiges Gerät herunterladen. Eine Art virtuelle Teleportation. Droppar.io verbindet die physische mit der unglaubliche Welt von Augmented Reality – eine Eigenentwicklung von bitforge in Kooperation mit netcetera. Die App befindet sich noch im Prototype Status und wird laufend weiterentwickelt. Momentan ist Sie für die Microsoft Hololens und für AR Kit fähige Geräte erhältlich und auf das BIM Thema fokussiert. Wir melden uns mit weiteren News.

Neuigkeiten aus dem Augmented Reality Markt

Wir melden uns zurück aus den Winterferien mit viel Elan und neuen Ideen. Ein weiteres Augmented Reality Projekt ist im Gange. Diverse Workshops zum Thema Augmented- und Virtual Reality werden zur Zeit durchgeführt bzw. sind in Planung. Ein gelungener Start ins 2018.

Kurz vor Ende Jahr machte auch der Markt für AR Hardware einen schon lang versprochenen Sprung. Magic Leap kündigte seine erste AR Hardware Lösung, die Magic Leap One Creators Edition an. Das Unternehmen machte in den vergangenen Monaten bzw. Jahren vermehrt Schlagzeilen. Von Google, Ali Express, J.P. Morgan und Co. erhielt das Start Up aus Florida insgesamt fast 2 Milliarden Dollar Finanzierung –  ohne je ein Produkt auf den Markt gebracht zu haben. Insgesamt soll das Unternehmen bereits 150 Patente angemeldet und eine eigene revolutionäre Lichtfeld Technologie, zur Anzeige von digitalen Inhalten entwickelt haben. Entsprechend sind unsere Erwartungen an die Hardware, welche aus einer Brille (Lightwear), einem tragbaren Computer (Lightpack) und einem Controller (Control) besteht. Wie die Microsoft Hololens und die Meta 2 soll sie mit SLAM Tracking funktionieren und zusätzliche Kameras enthalten. Was Microsoft erst für die Hololens 2 vorgesehen hat, hat Magic Leap bereits eingebaut – ein Machine Learning Chip. Ob es Zukunftsmusik oder lediglich ein Me Too Produkt ist, wird sich bei einem User Test zeigen. Eines muss man vorweg nehmen, die Marketing Abteilung von Magic Leap hat in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet. Vor allem die einfache und dynamische Interaktion mit den 3D Inhalten, sowie die Flüssigkeit mit welcher die Bilder gerendert werden, machen uns neugierig. Hier ein eindrückliches Video dazu: Magic Leap Concept Video. Das genaue Release Datum ist noch nicht bekannt. Es soll jedoch die Art und Weise wie wir über Augmented Reality denken und wie wir mit 3D Inhalten interagieren, revolutionieren. Bleibt gespannt, wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Weihnachten

Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück und sagen an diesem Punkt Dankeschön an alle unsere Partner und Kunden. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2018. Um wieder voller Energie am Start zu sein, sind wir vom 21.12.2017 bis am 07.01.2018 in den Betriebsferien.

Frohe Weihnachten und viel Glück für das neue Jahr wünscht Euch von Herzen das bitforge Creative Engineering Team.

News aus dem bitforge Creative Engineering Team

Wir haben Zuwachs bekommen. Die Türschwelle jeweils mit guter Laune übertretend, meldet sich nun Rubén Núñez täglich zum Programmierdienst. Mit einigen Jahren an Erfahrung im Bereich Xamarin und Unity passt er perfekt wie ein Puzzle Teil in das Development Team. Vor allem seine mehrjährige Erfahrungen im 3D Bereich leisten einen wertvollen Beitrag für künftige Augmented- und Virtual Reality Projekte.

Bald wird auch das Projektmanagement- und Beratungsteam aufgestockt. Ab Januar 2018 steht für Massimo Russo ein Computer und Bürotisch im Hause bitforge zur Verfügung. Seit einigen Jahren verfolgt er mit grosser Begeisterung die Entwicklungen im Schweizer Mobile Markt – bis anhin jedoch vom Swisscom Tower aus. Nun wird er bei uns als Projektmanager das Bindeglied zwischen Kunde und Development Team sein und Robin Waibel in dieser Rolle ablösen.

Wir haben einen Abgang zu melden. Knapp 5 Jahre ist es her, als sich Julius Vollenweider dem bitforge Creative Engineering Team angeschlossen hat. Mit einer Kombination aus technischer Affinität und einem strengen Auge für alles Gestalterische hat er einen wertvollen Beitrag für viele unserer Projekte geleistet. Er hat nun den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht (jxcv). Wir werden deshalb in laufenden und zukünftigen Projekten weiterhin auf seine gestalterischen Skills zurückgreifen können. Das freut uns!

Und zu guter Letzt. Im Zuge einer Neuorientierung wird Andreas Hüppi den CTO Posten übernehmen. Mit bald 15 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung hat er den Rucksack voll mit allem was es für ausgeklügelte Softwarearchitekturen, technische Raffinessen und solide Lösungen braucht. Seine Funktion als operativer Leiter wird Robin Waibel, neu Teil des Management Team, übernehmen. Robin ist nun sowohl für die Gestaltung des Tagesgeschäfts als auch für die Entwicklung dessen zuständig.

Best of Swiss App Awards 2017

Best of Swiss App Awards 2017

Heute Abend ist es wieder so weit. Die Best of Swiss Apps Gala-Night 2017 findet statt. Wir sind gespannt, was unsere Kollegen und Mitbewerber in diesem Jahr alles erschaffen haben. Vor allem die neue Kategorie zum Jahresthema Virtual- und Augmented Reality kann für einige Überraschungen sorgen. Wir stehen zur Zeit auf Platz 3 in der Liste mit den wichtigsten Marktteilnehmer der Schweizer App-Branche. Mal schauen, ob sich jemand auf Überholjagd begibt. Anbei findet ihr das offizielle Ranking der Netzwoche: die erfolgreichsten App Agenturen der Schweiz.

Augmented und Virtual Reality in der Baubranche

Die Building Information Modeling (BIM) Thematik kommt in der Schweiz so langsam aber sich ins Rollen. In Deutschland sollen gar in naher Zukunft gewisse IT-gestützten Prozesse bei der Planung von Neubauten (v.a. im Hochbau) verpflichtend sein. Auch in der Schweiz haben immer mehr Ausschreibungen das Stichwort BIM enthalten. Kurz gesagt geht es bei dieser Entwicklung um eine gemeinsame Datensprache bei der Planung, der Errichtung und des Unterhalts eines Gebäudes. Wie bei jeder Neuerung gibt es Befürworter und Andere. Aus unserer Sicht ist eines jedoch klar. Die Digitalisierung wird in allen Bereichen des täglichen Lebens weiter voranschreiten. Jene, welche frühzeitig aufspringen, werden langfristig belohnt. Im Planungsprozess eines Baus sind es sogar mehrere Beteiligte, für welche es sich langfristig ausbezahlen kann. Vom Bauherr, über den Architekten bis zu den Fachplanern. Alle können mit BIM effizienter arbeiten. Die Frage ist nur wie und wann dieses Konstrukt als Standard eingeführt wird. Für uns und unsere bestehenden resp. zukünftigen Kunden stellt diese Entwicklung eine spannende Ausgangslage dar. Die 3D Daten, welche in der neuartigen Arbeitsmethode ausgetauscht werden, bieten eine sehr gute Basis, um Augmented- und Virtual Reality (AR und VR) Experiences zu erschaffen. Wie wir uns das vorstellen, ist nachgehend je nach Technologie kurz erläutert.
Hauptziele des Einsatzes von AR bzw. VR im Bausektor (BIM):
  • Pläne erlebbar machen
  • Durch Einsatz von neuen Technologien als Unternehmen hervorstechen
  • Die Kollaboration im Projektteam einfacher gestalten
  • Prozesse intern vereinfachen bzw. bereichern
Virtual Reality
Kurzer recap: Der User taucht zu 100% in eine virtuelle Welt ein und sieht nichts mehr von der realen Aussenwelt.
Einsatzgebiet bspw. bei Neubauprojekten, um das Interieur bzw. Wohnfeeling hautnah zu vermitteln, ohne dass das Gebäude zuerst gebaut werden muss. Der User befindet sich in einem 3D Modell des Gebäudes und kann darin navigieren. Es kann so der zukünftige Wohn- und Arbeitsraum auf seine Alltagstauglichkeit getestet werden. Man kann sich Fragen beantworten wie bspw. sind die Gänge genug breit oder wie gestaltet sich meine Abläufe des daily business im neuen Büro – besser? Aber auch die Fachplaner können im Detail besser darüber sich austauschen, ob die Leitungen, etc. auch wirklich am richtigen Ort verlaufen.
Augmented Reality
Der User sieht in der realen Welt zusätzlich digitale Objekte bzw. Hologramme.
Einsatzgebiet vor allem wenn etwas gemeinsam anhand eines Planes besprochen werden soll. Es können sich mehrere Leute in die Anwendung „einloggen“ und das Selbe zeitgleich betrachten. Bspw. könnte man vor Ort auf der Baustelle das 3D Modell in die reale Welt platzieren und den fertigen Bau in seiner tatsächlichen Umwelt betrachten. Oder man könnte ein 1:10 Gebäudemodell in verschiedenen Planungsansichten gemeinsam am Tisch im Büro besprechen, je nach dem welche Fachplaner anwesend sind.
Am Anfang steht wie immer eine Idee oder sogar bereits bestimmte Use Cases. Teile diese Ideen und Use Cases. Eines jedoch vorweg: Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, aber sie wird die Art und Weise wie wir kollaborieren nachhaltig verändern. Es braucht Pionier Arbeit und Markt Know How von eurer Seite, aber auch den nötigen Enthusiasmus und langjährige Erfahrung im 3D Bereich von unserer Seite. Wir sind ready! Seid es auch ihr? Gerne können wir unverbindlich darüber plaudern und unsere Erfahrungen austauschen. Kontaktiere dazu direkt Robin Waibel.

 

 

Mit Volldampf durch den Sommer

Wir blicken zurück auf einen erfolgreichen Sommer. Es fiel nicht immer leicht dem schönen Wetter zu trotzen, aber unsere Entwickler haben Gas gegeben und das Sommerloch mit diversen Updates und Releases gefüllt. Wir freuen uns, dass wir unsere Apps stets updaten können und dadurch für langfristige Lösungen sorgen. Anbei eine Auswahl an Apps welche kürzlich aufgefrischt bzw. neu entwickelt wurden:

  • Auffrischung des User Interfaces für Pet Pointer
  • Neuer Standort für die digitale Spurensuche in den grössten Schweizer Reformationsstätten mit dem R500 City Guide
  • Verbesserung der User Experience für die My World Vision App
  • Webshop Wrapper für Froneri – ein Joint Venture von Nestlé

Sei auch gespannt auf unsere Projekte, die sich in der bitforge Pipeline befinden. Auch hier eine kleine Auswahl:

  • Browser Quiz im Bereich Serious Gaming
  • Companion App für ein Smart Gadget
  • Updates für die innovativste Küchenhilfe der Schweiz
  • Terminmanagement App für den Health Care Bereich
  • Diverse AR Use Cases mit der Hololens

Messe 2.0 – Im Zeitalter der Digitalisierung

Anlässlich der startenden Messesaison hat das Rennen um den besten, attraktivsten und auffallendsten Messestand begonnen. Ziel ist es wie immer, die Aufmerksamkeit aller relevanten Besucher und Besucherinnen auf sich zu ziehen und ein möglichst starkes Involvement zu erzielen. Wir können alle, die dieses Rennen gewinnen wollen, tatkräftig unterstützen und zwar mit Augmented Reality (AR) Lösungen – massgeschneidert und individuell. Für alle professionellen Messebauer beginnt das Rennen jedoch meist schon früher – bei der Ausschreibung des Ausstellers. Um das Qualifying zu gewinnen, kann AR das Zünglein an der Waage sein. Zum Beispiel lässt sich mit der Microsoft Hololens das Standsetting im 1:1 Format real begehen oder in 1:10 als Miniatur Modell überall hin projizieren. Der grösste Unterschied zu den bisherigen Virtual Reality Lösungen ist, dass das 3D Modell als Hologramm in die reale Welt platziert wird. So kann die Besucherperspektive realitätsgetreu eingenommen werden bzw. dem Aussteller beim Pitch gezeigt werden. Nicht nur die Signalwirkung als Pionier, welche mit einem derartigen Show off erreicht wird, kann entscheiden. Auch lässt sich die Hololens ohne eine zusätzlich Hardware wie bspw. einem Computer bedienen und somit überall mitnehmen. Sozusagen der erlebbar-Pitch als Take Away.

Die Möglichkeiten, welche AR für innovative Messekonzepte bietet, gehen noch einige Schritte weiter. Bspw. lassen sich Produkte, welche zu gross, zu schwer oder zu fragil für den Transport an die Messe sind, einfach mit der Hololens im Rucksack mitnehmen. Nicht nur die gesparten Transportkosten, sondern auch der geringere Platzbedarf in der Messehalle sind willkommene Nebeneffekte. Der Haupteffekt ist wiederum die Signalwirkung als Early Adopter, diesmal beim Endkunden bzw. bei der Messebesucherin. Mögllicherweise haben viele Menschen Berührungsängste mit noch nie Gesehenem oder real gewordener Science Fiction Technologie. Deshalb raten wir an, die AR-Anwendung ins Story Telling des Messestands zu integrieren und die Reise zu begleiten. Die geweckten Emotionen und das Lächeln auf dem Gesicht nach der Vorführung, bietet eine ideale Basis für das anschliessende Verkaufsgespräch.

Bei unserem kürzlichen Besuch der Swiss Emex ist uns eines aufgefallen: Obwohl die grossen IT-Unternehmen praktisch täglich mit News zu ihren AR Vorhaben rausrücken (Google hat heute das Pendant zum ARKit präsentiert – ARCore), werden AR-Anwendungen noch nicht erfolgreich von Messeausstellern genutzt. Nächstes Jahr werden deshalb auch wir dabei sein und zwar mit Next Reality by bitforge.

 

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