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Best of Swiss App Awards 2017

Best of Swiss App Awards 2017

Heute Abend ist es wieder so weit. Die Best of Swiss Apps Gala-Night 2017 findet statt. Wir sind gespannt, was unsere Kollegen und Mitbewerber in diesem Jahr alles erschaffen haben. Vor allem die neue Kategorie zum Jahresthema Virtual- und Augmented Reality kann für einige Überraschungen sorgen. Wir stehen zur Zeit auf Platz 3 in der Liste mit den wichtigsten Marktteilnehmer der Schweizer App-Branche. Mal schauen, ob sich jemand auf Überholjagd begibt. Anbei findet ihr das offizielle Ranking der Netzwoche: die erfolgreichsten App Agenturen der Schweiz.

Augmented und Virtual Reality in der Baubranche

Die Building Information Modeling (BIM) Thematik kommt in der Schweiz so langsam aber sich ins Rollen. In Deutschland sollen gar in naher Zukunft gewisse IT-gestützten Prozesse bei der Planung von Neubauten (v.a. im Hochbau) verpflichtend sein. Auch in der Schweiz haben immer mehr Ausschreibungen das Stichwort BIM enthalten. Kurz gesagt geht es bei dieser Entwicklung um eine gemeinsame Datensprache bei der Planung, der Errichtung und des Unterhalts eines Gebäudes. Wie bei jeder Neuerung gibt es Befürworter und Andere. Aus unserer Sicht ist eines jedoch klar. Die Digitalisierung wird in allen Bereichen des täglichen Lebens weiter voranschreiten. Jene, welche frühzeitig aufspringen, werden langfristig belohnt. Im Planungsprozess eines Baus sind es sogar mehrere Beteiligte, für welche es sich langfristig ausbezahlen kann. Vom Bauherr, über den Architekten bis zu den Fachplanern. Alle können mit BIM effizienter arbeiten. Die Frage ist nur wie und wann dieses Konstrukt als Standard eingeführt wird. Für uns und unsere bestehenden resp. zukünftigen Kunden stellt diese Entwicklung eine spannende Ausgangslage dar. Die 3D Daten, welche in der neuartigen Arbeitsmethode ausgetauscht werden, bieten eine sehr gute Basis, um Augmented- und Virtual Reality (AR und VR) Experiences zu erschaffen. Wie wir uns das vorstellen, ist nachgehend je nach Technologie kurz erläutert.
Hauptziele des Einsatzes von AR bzw. VR im Bausektor:
  • Pläne erlebbar machen
  • Durch Einsatz von neuen Technologien als Unternehmen hervorstechen
  • Die Kollaboration im Projektteam einfacher gestalten
  • Prozesse intern vereinfachen bzw. bereichern
Virtual Reality
Kurzer recap: Der User taucht zu 100% in eine virtuelle Welt ein und sieht nichts mehr von der realen Aussenwelt.
Einsatzgebiet bspw. bei Neubauprojekten, um das Interieur bzw. Wohnfeeling hautnah zu vermitteln, ohne dass das Gebäude zuerst gebaut werden muss. Der User befindet sich in einem 3D Modell des Gebäudes und kann darin navigieren. Es kann so der zukünftige Wohn- und Arbeitsraum auf seine Alltagstauglichkeit getestet werden. Man kann sich Fragen beantworten wie bspw. sind die Gänge genug breit oder wie gestaltet sich meine Abläufe des daily business im neuen Büro – besser? Aber auch die Fachplaner können im Detail besser darüber sich austauschen, ob die Leitungen, etc. auch wirklich am richtigen Ort verlaufen.
Augmented Reality
Der User sieht in der realen Welt zusätzlich digitale Objekte bzw. Hologramme.
Einsatzgebiet vor allem wenn etwas gemeinsam anhand eines Planes besprochen werden soll. Es können sich mehrere Leute in die Anwendung „einloggen“ und das Selbe zeitgleich betrachten. Bspw. könnte man vor Ort auf der Baustelle das 3D Modell in die reale Welt platzieren und den fertigen Bau in seiner tatsächlichen Umwelt betrachten. Oder man könnte ein 1:10 Gebäudemodell in verschiedenen Planungsansichten gemeinsam am Tisch im Büro besprechen, je nach dem welche Fachplaner anwesend sind.
Am Anfang steht wie immer eine Idee oder sogar bereits bestimmte Use Cases. Teile diese Ideen und Use Cases. Eines jedoch vorweg: Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen, aber sie wird die Art und Weise wie wir kollaborieren nachhaltig verändern. Es braucht Pionier Arbeit und Markt Know How von eurer Seite, aber auch den nötigen Enthusiasmus und langjährige Erfahrung im 3D Bereich von unserer Seite. Wir sind ready! Seid es auch ihr? Gerne können wir unverbindlich darüber plaudern und unsere Erfahrungen austauschen. Kontaktiere dazu direkt Robin Waibel.

 

 

Mit Volldampf durch den Sommer

Wir blicken zurück auf einen erfolgreichen Sommer. Es fiel nicht immer leicht dem schönen Wetter zu trotzen, aber unsere Entwickler haben Gas gegeben und das Sommerloch mit diversen Updates und Releases gefüllt. Wir freuen uns, dass wir unsere Apps stets updaten können und dadurch für langfristige Lösungen sorgen. Anbei eine Auswahl an Apps welche kürzlich aufgefrischt bzw. neu entwickelt wurden:

  • Auffrischung des User Interfaces für Pet Pointer
  • Neuer Standort für die digitale Spurensuche in den grössten Schweizer Reformationsstätten mit dem R500 City Guide
  • Verbesserung der User Experience für die My World Vision App
  • Webshop Wrapper für Froneri – ein Joint Venture von Nestlé

Sei auch gespannt auf unsere Projekte, die sich in der bitforge Pipeline befinden. Auch hier eine kleine Auswahl:

  • Browser Quiz im Bereich Serious Gaming
  • Companion App für ein Smart Gadget
  • Updates für die innovativste Küchenhilfe der Schweiz
  • Terminmanagement App für den Health Care Bereich
  • Diverse AR Use Cases mit der Hololens

Messe 2.0 – Im Zeitalter der Digitalisierung

Anlässlich der startenden Messesaison hat das Rennen um den besten, attraktivsten und auffallendsten Messestand begonnen. Ziel ist es wie immer, die Aufmerksamkeit aller relevanten Besucher und Besucherinnen auf sich zu ziehen und ein möglichst starkes Involvement zu erzielen. Wir können alle, die dieses Rennen gewinnen wollen, tatkräftig unterstützen und zwar mit Augmented Reality (AR) Lösungen – massgeschneidert und individuell. Für alle professionellen Messebauer beginnt das Rennen jedoch meist schon früher – bei der Ausschreibung des Ausstellers. Um das Qualifying zu gewinnen, kann AR das Zünglein an der Waage sein. Zum Beispiel lässt sich mit der Microsoft Hololens das Standsetting im 1:1 Format real begehen oder in 1:10 als Miniatur Modell überall hin projizieren. Der grösste Unterschied zu den bisherigen Virtual Reality Lösungen ist, dass das 3D Modell als Hologramm in die reale Welt platziert wird. So kann die Besucherperspektive realitätsgetreu eingenommen werden bzw. dem Aussteller beim Pitch gezeigt werden. Nicht nur die Signalwirkung als Pionier, welche mit einem derartigen Show off erreicht wird, kann entscheiden. Auch lässt sich die Hololens ohne eine zusätzlich Hardware wie bspw. einem Computer bedienen und somit überall mitnehmen. Sozusagen der erlebbar-Pitch als Take Away.

Die Möglichkeiten, welche AR für innovative Messekonzepte bietet, gehen noch einige Schritte weiter. Bspw. lassen sich Produkte, welche zu gross, zu schwer oder zu fragil für den Transport an die Messe sind, einfach mit der Hololens im Rucksack mitnehmen. Nicht nur die gesparten Transportkosten, sondern auch der geringere Platzbedarf in der Messehalle sind willkommene Nebeneffekte. Der Haupteffekt ist wiederum die Signalwirkung als Early Adopter, diesmal beim Endkunden bzw. bei der Messebesucherin. Mögllicherweise haben viele Menschen Berührungsängste mit noch nie Gesehenem oder real gewordener Science Fiction Technologie. Deshalb raten wir an, die AR-Anwendung ins Story Telling des Messestands zu integrieren und die Reise zu begleiten. Die geweckten Emotionen und das Lächeln auf dem Gesicht nach der Vorführung, bietet eine ideale Basis für das anschliessende Verkaufsgespräch.

Bei unserem kürzlichen Besuch der Swiss Emex ist uns eines aufgefallen: Obwohl die grossen IT-Unternehmen praktisch täglich mit News zu ihren AR Vorhaben rausrücken (Google hat heute das Pendant zum ARKit präsentiert – ARCore), werden AR-Anwendungen noch nicht erfolgreich von Messeausstellern genutzt. Nächstes Jahr werden deshalb auch wir dabei sein und zwar mit Next Reality by bitforge.

 

Vuze Camera für stereoskopische Aufnahmen

Vuze Camera für stereoskopische Aufnahmen

Die Vuze Kamera wird beworben als die erste mobile 3D 360° Virtual Reality (VR) Kamera. Sie soll durch einfachste Bedienung auch Laien einen Zugang zur Erstellung von VR Content geben. Wir haben die Kamera auf Herz und Nieren geprüft. Uns interessierte vor allem die Möglichkeit, sogenannte 3D Videos aufzunehmen. 3 Dimensional insofern, dass die Aufnahmen stereoskopisch gefilmt werden und somit dem Zuschauer ein räumliches Gefühl vermittelt werden kann. Dabei wurde stets ein Augenmerk auf die versprochene Einfachheit in der Bedienung gelegt.

Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Die Hardware erstellt hochqualitative Aufnahmen in 4K Auflösung, stereoskopisch und 360° und ist in der Tat sehr einfach zu bedienen. Als Laie hat man von der Aufnahme bis zum fertigen 3D Video etwa eine Stunde. Um es auf Youtube im Cardboard Modus anzusehen, muss man dem Video jedoch noch gewisse Meta Daten injizieren. Hierzu liefert Google ein äusserst gutes Tutorial (Google VR Video Upload Tutorial).

Das Stitching der Videos ist je nach Sujet mehr oder weniger gut. Die beste Grundlage für ein nahtloses Video, liefern Aufnahmen unter freiem Himmel bzw. mit einer diffusen Lichtquelle. Je direkter die Lichteinstrahlung, desto besser werden die Nähte von den Videos sichtbar. Die mitgelieferte Software für das automatische Stitching ist einfach zu bedienen jedoch noch etwas unausgereift – das gleiche gilt für die mitgelieferte App zu Bedienung der Kamera.

Unser Fazit: Die Software steckt noch in den Kinderschuhen, die Hardware jedoch ist qualitativ hochwertig.

Tipp für Profis: Möchte man das Stitching mit einer professionellen Software (Kolor Autopano Video Pro) manuell erledigen, braucht man eindeutig Fachwissen im Umgang mit Video Editoren, Batchfiles und ffmpeg. Der Aufwand wird eindeutig grösser, lohnt sich jedoch in jedem Fall.

Augmented Reality für den Massenmarkt

Augmented Reality für den Massenmarkt

Wie erfreulich! Erneut spannende Nachrichten aus der Augmented Reality (AR) Ecke. Gleich 3 Anbieter haben eine AR Brille angekündigt. Einer ist bereits seit Anfang Jahr mit einem Google Tango fähigen Gerät auf dem AR Markt – Lenovo. Mit daystAR präsentiert Lenovo nun eine Brille, welche gleich wie die Microsoft Hololens ohne zusätzliche Hardware funktioniert. In Zusammenarbeit mit Disney haben sie bereits diverse Games auf dem Entwicklungsplan (Starwars Light Saber / Starwars Holochess). Ähnlich zum Wurf von Lenovo präsentiert ein neuer Player seinen AR Clou – Mira. Es soll das erste, auf den Endkonsument ausgerichtete Headset sein. Lediglich ein iPhone 6 oder Neuer wird benötigt, welches in die Brille integriert und sozusagen an die Stirn geklebt wird. Durch die Reflektion des Bildes an einer Glasscheibe, kann der User in einem 60° Sichtfeld die reale Welt mit holografischen Inhalten sehen. Mit einem Kaufpreis von knapp $100, soll nun dem Massenmarkt eine AR Brille zugänglich gemacht werden. Einen Schritt weiter Richtung Erreichung der breiten Masse geht Zapbox, welches wohl das Google Cardboard von AR sein möchte. Schon mit $30 erhält man die Kartonbox inkl.10 Markern, welche bei der Verwendung jeweils zur Vermessung des Raums ausgelegt werden müssen.

Es lässt sich also ein Trend beobachten hinzu AR Lösungen, welche direkt für den Enduser entwickelt werden. Über zahlreiche Plattformen (Lenovo, Apple, Microsoft, etc.) kann in Zukunft eine sehr hohe User Anzahl, mit den schier grenzenlosen Möglichkeiten von Augmented Reality erreicht werden. Die dazu nötige Hardware wird zunehmend erschwinglich oder wie Forbes dazu schreibt “These are the kinds of developments that make disruptive VR and AR technology one of the great business stories of this century.”

 

Update: structure.io 3D Scanner im Alltagstest

Wir haben seit dem Launch des structure.io 3D Scanners einiges damit ausprobiert. Um die Tauglichkeit für die Erfassung von Alltagsgegenständen zu testen, haben wir eine Honda NX 250 Dominator gescannt. Schnell bestätigte sich unser Verdacht, dass das generierte 3D Mesh zu ungeeignet ist für eine 1:1 Verwendung als Projekt Asset. Als Grundlage für die proportional stimmige Modellierung eines entsprechenden Motorrad Modells, eigneten sich die Daten jedoch sehr gut. Im vorliegenden Case wurden die Daten benutzt, um eine möglichst aerodynamische Karosserie für eine Geschwindigkeitsrekord zu designen. Daher brauchten wir lediglich die richtigen Proportionen des Motorrads – Test bestanden.

Structure Scan

3D Scandaten des Motorrads inkl. Textur- und Farbassets

Structure Scan in Blender

Import in 3D Modellierungssoftware

Fairing

1:1 Verwendung des proportional stimmiges Meshs für die Modellierung der Karosserie

Bei Google nennt man es Tango

Bei Google nennt man es Tango

Auch Google ist auf den Augmented-Reality-Zug gesprungen. Anders als Nachzügler Apple, setzt Google auf eine Kombination aus Tiefensensoren und einer optischen Kamera. Somit lässt sich die Entfernung zu Objekten mittels Infrarotstrahlung messen. Diese Lösung benötigt eine spezielle Hardware, welche nur beschränkt in mobilen Geräten eingebaut ist – lediglich 2 Tango fähige Geräte sind auf dem Markt erhältlich. Im Vergleich zum Apple AR Kit sehen wir hier wenig Potenzial aufgrund der Einschränkung bei den Endgeräten. Es stellt sich die Frage, ob in Zukunft nicht standardmässig Tiefensensoren in Mobilen Geräten verbaut sind. Eine Bejahung dieser Frage ist nicht unwahrscheinlich und würde die Plattform Tango wieder zurück ins Spiel holen. Es bleibt spannend im Rennen um die AR Plattform der Zukunft.

Einsatz am Mini-Hackathon im Stadtmuseum Aarau

Einsatz am Mini-Hackathon im Stadtmuseum Aarau

Das Stadtmuseum Aarau plant eine Ausstellung über Games und ihre Rolle in der digitalen Transformation der Gesellschaft – ein Prozess der von Museen geprägt werden soll. Der Besuch der Ausstellung soll selbst zum Spiel werden. Um Emotionen und Neugierde zu wecken und verschiedene Publikumssegmente miteinander zu verknüpfen, sollen Game Mechanismen oder -Technologien im Ausstellungskonzept integriert werden.

Um diese Vision mit konkreten Ideen anzureichern, lud das Stadtmuseum Aarau zu einem Hackathon, an dem wir mit unseren besten Game Designer teilnahmen. Das Resultat eines kreativen Nachmittags war ein Konzept, das Besucher jeden Alters anspricht und sie aus dem Alltag in die Welt des Spielens holt. Dabei können Besucher beim Gang durchs Museum individuelle Spuren hinterlassen – analog zum Spielen mit Strassenkreiden. Sie werden zudem aufgefordert, die Zeichen vorheriger Besucher als eine Art Anleitung zu lesen und eigene Pfade durch die Ausstellung zu konstruieren. Die daraus entstehende Interaktionen mit den Exponaten werden in einfachen, gegebenen Symbolen für nachfolgende Besucher aufgezeichnet. A gameified, crowdsourced museum guide. Anbei ein paar Eindrücke aus dem Nähkästchen.

Konzept Notes

Apples Fenster in eine andere Dimension

Apples Fenster in eine andere Dimension

Apple schafft als eine der letzten grossen IT-Firmen den Sprung auf den Augmented-Reality-Zug. Dieser gerät dank besser werdenden Entwicklertools und dem Potential, unseren Alltag auf unzähligen Ebenen zu durchdringen, immer schneller ins Rollen. “Augmented Reality (AR) hat das Potenzial, ganz gross raus zu kommen” – so CEO Tim Cook. Der grosse Vorteil gegenüber der aus unserer Sicht momentan besten AR Lösung – der Microsoft Hololens – die Apple Lösung funktioniert ohne zusätzliche Hardware auf iPhones und iPads. Mittels der Fusion der Kameradaten mit den Daten des Bewegungssensors lässt sich die Umwelt screenen und darin virtuelle Objekte in 3D platzieren. Jedoch tritt der Klassiker der momentanen Problemen bei AR fähigen Geräten auf – zu viel Licht und zu wenig Kontrast stören das Tacking.

Vorerst von vielen als Spielerei abgetan, überzeugt Augmented Reality immer mehr als fester Bestandteil im Alltag unserer Zukunft. Bereits verdichten sich die Anfragen im Hinblick auf AR, denn das Anwendungsfeld ist unermesslich und die Technologie wird bald alltagstauglich. Jedes iPhone ab dem iPhone 5S und jedes iPad ab dem iPad Air wird in Zukunft Augmented Reality (AR) unterstützen. Frage unsere Experten, wie dies in deinem Business eingesetzt werden kann.

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