Das Stadtmuseum Aarau plant eine Ausstellung über Games und ihre Rolle in der digitalen Transformation der Gesellschaft – ein Prozess der von Museen geprägt werden soll. Der Besuch der Ausstellung soll selbst zum Spiel werden. Um Emotionen und Neugierde zu wecken und verschiedene Publikumssegmente miteinander zu verknüpfen, sollen Game Mechanismen oder -Technologien im Ausstellungskonzept integriert werden.

Um diese Vision mit konkreten Ideen anzureichern, lud das Stadtmuseum Aarau zu einem Hackathon, an dem wir mit unseren besten Game Designer teilnahmen. Das Resultat eines kreativen Nachmittags war ein Konzept, das Besucher jeden Alters anspricht und sie aus dem Alltag in die Welt des Spielens holt. Dabei können Besucher beim Gang durchs Museum individuelle Spuren hinterlassen – analog zum Spielen mit Strassenkreiden. Sie werden zudem aufgefordert, die Zeichen vorheriger Besucher als eine Art Anleitung zu lesen und eigene Pfade durch die Ausstellung zu konstruieren. Die daraus entstehende Interaktionen mit den Exponaten werden in einfachen, gegebenen Symbolen für nachfolgende Besucher aufgezeichnet. A gameified, crowdsourced museum guide. Anbei ein paar Eindrücke aus dem Nähkästchen.

Konzept Notes